📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Limmer
nicht erhaltene hochmittelalterliche Niederungsburg bei Hannover in der Leineaue zwischen Limmer und Herrenhausen
Die Burg Limmer war eine Niederungsburg aus dem 12. bis 13. Jahrhundert, die sich in der Leineaue zwischen Limmer und Herrenhausen bei Hannover befand. Sie gehörte den Grafen von Roden zu Wunstorf und wurde erstmals 1187 erwähnt. Die Anlage wurde 1717 durch den Bau eines Kanals abgetragen, wodurch keine Reste erhalten blieben. Die Burg war ein wichtiger Sitz der Grafen von Roden, darunter Conrad II. und Hildebold II. Im Jahr 1208 saßen die Brüder gemeinsam auf der Burg, und Conrad II. verlegte später seinen Wohnsitz auf die Burg Lauenrode. Die Burg wurde nach dem Tod von Hildebold II. um 1250 aufgegeben. Historische Beschreibungen und Funde aus dem 17. Jahrhundert ermöglichten später eine nähere Datierung der Anlage in die Zeit um das Jahr 1200. Heute wird die Burgstelle im Bereich des Ernst-August-Kanals in der Leineniederung gesehen. Der Erdhügel, der 1717 abgetragen wurde, lag westlich der südwestlichen Ecke der Herrenhäuser Gärten und nordöstlich des Dorfes Limmer. Funde wie Keramikgefäße und Mauerwerkreste belegen die mittelalterliche Nutzung der Stelle. Ein Gedenkstein an der St.-Nikolai-Kirche markiert laut einer Theorie den Standort der Burg, doch die aktuelle Forschung sieht die Burg in der abgetragenen Anlage.
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- Art
- Burg
- Ort
- Hannover
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