Erdwerk im Taitinger Holz
kleines Erdwerk in Dasing im Landkreis Aichach-Friedberg, Schwaben, Deutschland
Das Erdwerk im Taitinger Holz ist ein Bodendenkmal in Dasing, Landkreis Aichach-Friedberg, Schwaben. Es liegt westlich der Ortsverbindungsstraße von Taiting nach Zahling, etwa 480 Meter nordöstlich der St.-Lorenz-Kapelle von Latzenhausen. Die Anlage besteht aus einer Erhebung von 20 Meter Länge, 7 Meter Breite und 1 Meter Höhe, die von einem Graben umgeben ist, der bis zu einem Meter tief ist. Das Erdwerk wird als Vogelherd der frühen Neuzeit interpretiert. Der Kreisheimatpfleger Hubert Raab vermutet, dass hier Vogelfanggeräte aufgestellt wurden. In der Nähe liegt ein weiterer Erdaufwurf, der als Grabhügel betrachtet wird, bei dem ebenfalls Vogelfallen und Ansitzstellen vermutet werden. Vergleichbare Anlagen sind in Bayern in zwei Grundtypen unterteilt, wobei das Erdwerk im Taitinger Holz dem Typ 1 entspricht. Die Anlage liegt am östlichen Rand einer Materialgrube und ist von Fluren und Häusern umgeben, die auf vergangene Vogelherde hinweisen. Ein Engel am Gnadenaltar der Wallfahrtskirche Herrgottsruh hält ein Lerchennetz, was die Bedeutung des Vogelfangs in der Region unterstreicht. Das Erdwerk wurde in die Denkmalliste eingetragen und trägt die Nummer D 7-7532-0043. Die Anschüttung jenseits der Ortsverbindungsstraße ist als Grabhügel gelistet.
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- Art
- Erdwerk, Archäologische Stätte
- Ort
- Dasing
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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