📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hölderlinturm
Gebäude und Gedenkstätte in Tübingen
Der Hölderlinturm in Tübingen steht am nördlichen Ufer des Neckars. Er wurde im späten 19. Jahrhundert nach dem Dichter Friedrich Hölderlin benannt, der dort von 1807 bis zu seinem Tod im Jahr 1843 lebte. Das Gebäude war ursprünglich Teil der mittelalterlichen Stadtmauer und wurde im 18. Jahrhundert erweitert. Hölderlin wohnte 36 Jahre lang im ersten Stock des Turms, wo er weiter schrieb und Gäste empfing. Der Hölderlinturm ist eine der bekanntesten Gedenkstätten Tübingens. Er war bis 1828 mehrmals ausgebaut und wurde 1874 von Carl Friedrich Eberhardt erworben. 1875 brannte der Turm bis auf das Erdgeschoss ab, wodurch ein neuer runder Turm entstand. Die Stadt Tübingen erwarb das Haus 1921 und renovierte es 1984 sowie 2017–2020. Das Gebäude wird heute vom Landestheater Tübingen und der Hölderlin-Gesellschaft verwaltet. Im Hölderlinturm und dem angrenzenden Haus befindet sich das Hölderlin-Museum mit Dauerausstellung, Sonderausstellungen und einer Präsenzbibliothek. Die Räume wurden in der Renovierung 2017–2020 der Raumaufteilung zu Hölderlins Zeit angepasst. Ausblick auf den Neckar und die Altstadt ermöglichen die Fenster des Turms. Die Umgebung umfasst die historischen Gassen Tübingens und das Tübinger Stift.
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- Art
- Turm
- Ort
- Tübingen
- Erbaut
- 1921
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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