Burg Surberg
abgegangene mittelalterliche Höhenburg im Landkreis Traunstein in Bayern
Die Burg Surberg, auch Surrberg genannt, ist eine abgegangene mittelalterliche Höhenburg in Spornlage auf 650 m ü. NHN. Sie liegt im ehemaligen Herzogswald, etwa 175 Meter westlich der Kirche von Surberg im Landkreis Traunstein in Bayern. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-8142-0154 geführt und als „Burgstall des hohen Mittelalters ("castrum Surberch")“ im Bayernatlas gelistet. Die Burg wurde erstmals 1124 als „castrum Surberch“ erwähnt und gehörte den Herren von Surberg, Ministerialen des Erzbistums Salzburg. Nach dem Aussterben der Familie um das Jahr 1250 fiel die Burg an das Erzbistum. Die weitere Geschichte ist nicht bekannt, aber es wird vermutet, dass die St. Georgskirche, erbaut im 13. Jahrhundert, mit Materialien der Burg gebaut wurde. Von der ehemaligen Motte sind heute nur der kegelstumpfförmige Turmhügel und am Hügelfuß der teilweise verebnete Halsgraben erhalten. Die Anlage bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Bedeutung der Region. Die Umgebung ist geprägt von der Natur des Herzogswalds und der Nähe zur Kirche von Surberg.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Surberg
- Erbaut
- 1041
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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