Zamek Chojnik

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Castelli

Zamek Chojnik

Burg in Polen

Die Burg Chojnik liegt im Hirschberger Tal am Fuß des Riesengebirges. Sie steht auf dem 627 Meter hohen Granitfelsen Chojnik, dessen südöstliche Seite einen 150 Meter hohen Steilhang bildet. Die Anlage gehört zum Naturreservat des Nationalparks Riesengebirge und ist eine der bekanntesten Burgen Schlesiens. Die Burg war im Mittelalter eine Grenzbefestigung und wurde im 14. Jahrhundert zu einer steinernen Burg ausgebaut. Sie war ein Zentrum militärischer Aktionen und später ein Raubritternest. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt und wurde mehrfach erweitert und verstärkt. Sie spielte eine Rolle im Dreißigjährigen Krieg und wurde von den Kaiserlichen gegen die Schweden verteidigt. Nach dem Krieg erhielt die Familie Schaffgotsch ihre Güter zurück. Die Burg brannte 1675 aus und wurde nicht wieder aufgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde sie als Touristenattraktion wiederentdeckt, und die Familie Schaffgotsch baute eine Gaststätte und eine Bergführer-Basis. Die Ruine wurde 1964 instandgesetzt und seit den 1990er Jahren als Sitz der Ritterbruderschaft genutzt. Die Burganlage umfasst einen Burghof, einen Wehrturm, eine Toreinfahrt und eine Kapelle der hl. Georg und Katharina. Sie war mit Zisternen und Wirtschaftsgebäuden ausgestattet. Die Mauerwerk wurde mit einer Renaissanceattika verschönert. Die Sage von Kunigunde, die mit dem Mauerritt verbunden ist, wurde in verschiedenen literarischen Werken aufgenommen. Die Burg ist auch für eine Sage über einen treuen Gefangenen bekannt, der durch List entkam. Die Ruine ist ein beliebter Ort für ein jährliches Armbrustturnier.

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Art
Burg, Baudenkmal
Ort
Jelenia Góra
Erbaut
1292
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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