Minoritenkloster Neersen
Kloster in Deutschland
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Das Minoritenkloster in Neersen wurde 1658 gegründet und lag unweit der Burg Neirsch. Es war ein Zentrum der Minoritenordnung und umfasste eine Kirche sowie ein Kloster. Die Gründung wurde durch die Familie von Neersen initiiert, die kirchliche Stiftungen förderte. Die Kirche wurde 1671 geweiht und diente als Begräbnisstätte der Familie. Das Kloster war bis 1802 bestehend und hatte durchschnittlich 17 Ordensbrüder. Sie betreuten die Kirche, führten Gottesdienste und kümmerten sich um die Seelsorge. Zudem betrieben sie einen Handel mit Vieh, Wein und Lebensmitteln. Die Kirche wurde mehrfach erweitert, und der Ort Neersen wuchs mit der Zeit. Die letzte Guardiane war Leopold Eggerath, der die Klosterkirche 1798 zur eigenständigen Pfarre machte. Nach der Auflösung 1802 wurden die Gebäude und Ländereien eingezogen. Die ehemaligen Klostergebäude wurden später zu kirchlichen und weltlichen Zwecken genutzt. 1960 wurden die alten Gebäude abgerissen, und eine neue Pfarrkirche wurde gebaut. Der Chor der alten Kirche blieb erhalten und wird heute als Teil der neuen Kirche genutzt. Die Straße des ehemaligen Klosters trägt den Namen Minoritenplatz.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Willich
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