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Angath
Gemeinde im Bezirk Kufstein, Tirol
Angath liegt im Unterinntal bei Wörgl, nördlich des Inn. Das Gemeindegebiet besteht aus der Ebene am Inn im Osten und dem bewaldeten Anstieg zum Mittelgebirgsrücken von Angerberg im Westen. Beinahe die Hälfte der dreieinhalb Quadratkilometer Gesamtfläche werden landwirtschaftlich genutzt, ein Fünftel ist bewaldet und mehr als zehn Prozent sind Gewässer. Die Gemeinde wird gebildet durch den Hauptort Angath und die Ortsteile Aichat, Fürth, Unterachleit und Haslach. Angath gehörte im Mittelalter zur Schranne Langkampfen. Im Jahr 1188 wird der Ortsname als „Anegathę“ im Traditionsbuch von Kloster Raitenhaslach erstmals genannt. Er kann zu althochdeutsch *anegaht (‚Anstieg‘) gestellt werden, was sich auf den wiederholten Anstieg des Inns vor seiner Regulierung bezog. Die Filialkirche zum hl Martin wird vermutet, schon im 8. Jahrhundert errichtet worden zu sein. Seit 1315 war sie dem Kloster Frauenchiemsee angegliedert und gehörte zum Bistum Freiberg. Die gotische Kirche wurde im 18. Jahrhundert zur Barockkirche umgebaut und nach einem Brand 1875 wieder aufgebaut. Angath ist heute noch recht ländlich geprägt und fungiert als Wohnvorort für Pendler nach Wörgl und Kufstein. Die Pfarrkirche, die Fürthkapelle und das Widum sind Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde war im 15. und 16. Jahrhundert Mittelpunkt der Tiroler Innschifffahrt und des Schiffbaus. Die Innbrücke wurde 1902 errichtet. Der Gemeinderat hat ein neues Straßen- und Hausnummernsystem eingeführt.
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- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Kufstein
- Seehöhe
- 500 m
- Website
- http://www.angath.at/
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