📷 Immagine: Wikimedia Commons
Esperhöhle
Karsthöhlenruine im Landkreis Forchheim in Bayern
Die Esperhöhle ist eine natürliche Karsthöhlenruine in der Fränkischen Schweiz, einem Teil der Fränkischen Alb. Sie liegt im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura, knapp 900 Meter nordwestlich des Ortsteils Leutzdorf in Gößweinstein. Der Eingang befindet sich südlich oberhalb des Wiesenttals auf rund 440 m ü. NN. Die Höhle ist als Naturdenkmal ausgewiesen und im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) als D 105 und Geotop-Nummer 474H004 registriert. Die Höhle wurde im 18. Jahrhundert von Johann Friedrich Esper erforscht, nach dem sie benannt ist. Sie enthält Funde aus der Späthallstatt- und Frühlatènezeit, die auf einen Bestattungsort oder Opferplatz hinweisen. Die Höhlenruine besteht aus Grotten, Einbrüchen und Nebenräumen. Der Schacht im Klingloch ist 22 Meter tief und nur mit Einseiltechnik begehbar. Im Klingloch gibt es mehrere Wasserbecken mit Stalagnaten und kleine Nebenkammern, in denen man klettern kann. Die Höhle war lange Zeit von den Anwohnern genutzt, um Eis einzulagern. Die vorderen Räume sind leicht zugänglich und liegen tief. Durch die Einlagerung bildete sich eine kalte Luftschicht, die das Eis bis in den August hinein konservierte. Die Höhle bietet verschiedene Räume, Wege und Ausblicke sowie eine umfangreiche Umgebung in der Fränkischen Schweiz.
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- Art
- Höhle, Doline, Geotop, Archäologische Stätte, Horizontalhöhle, Bodendenkmal, Naturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Gößweinstein
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
- Seehöhe
- 462 m
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