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Trinkhalle
Veranstaltungs- und Ausstellungsgebäude in Bad Ischl, Oberösterreich, Auböckplatz 5
Die Trinkhalle ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Bad Ischl im Salzkammergut, Oberösterreich. Sie wurde 1829 als Solebadeanstalt im klassizistischen Stil errichtet und 1831 in Betrieb genommen. Ursprünglich als Solbad oder Wirerbad nach Franz Wirer benannt, diente sie als Kurort und Badeanstalt. Im 19. Jahrhundert wurde sie mehrfach erweitert, darunter mit zwei Seitenflügeln zwischen 1851 und 1853. Die Anlage war bekannt für Trinkkuren mit Molke und als Treffpunkt für Kurgäste. Die Trinkhalle wird heute von der Kurdirektion Bad Ischl genutzt und beherbergt auch den Tourismusverband der Stadt. Sie diente als Veranstaltungsort, beispielsweise für die Ausstellung über Johann Strauß im Jahr 1999 und für ein EU-Jugendminister-Treffen 2006. Im Jahr 2008 stand sie für die Ausstellung „Menschen, Mythen, Monarchen“ zur Verfügung. Die Sanierung im Jahr 2007 restaurierte die ursprüngliche Farbgebung und den Vorplatz, wobei der Trinkbrunnen wieder aufgestellt werden soll. Die Trinkhalle bietet Räume für Ausstellungen und Veranstaltungen sowie einen Blick auf den Hallstättersee. Der Vorplatz wurde neu gestaltet, und die Säulen sowie die Dekoration wurden restauriert. Die Anlage ist Teil der Landschaft des Salzkammerguts und verbindet historische Bausubstanz mit kulturellen Veranstaltungen. Die Umgebung umfasst den See und die umliegenden Kurorten, die zur touristischen Region gehören.
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- Art
- Trinkhalle, Gebäude
- Adresse
- Auböckplatz 5
- Erbaut
- 1831
- Architekt
- Franz Xaver Lössl
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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