Zespół klasztorny franciszkanów w Gdańsku

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Monasteri

Zespół klasztorny franciszkanów w Gdańsku

Das Franziskanerkloster Danzig war ein Kloster des Franziskanerordens in der Neustadt, heute Teil der Fleischerstraße. Es stand an der Ecke der Trinitatiskirchengasse und wurde im 15. Jahrhundert gegründet. Die Gründung wurde vom Hochmeister des Deutschen Ordens unterstützt, und das Kloster gehörte zur Sächsischen Ordensprovinz. Die Kirche St. Trinitatis wurde im 15. und 16. Jahrhundert erweitert und erhielt eine dreischiffige Langhaus. 1558 wurde im Klostergebäude ein Gymnasium eingerichtet, und 1560 gab der Orden das Langhaus auf. Das Kloster wurde 1525 aufgrund der Reformation verlassen und 1555 an die Stadt übergeben. 1828 verkaufte die Stadt das Gebäude an den Militärfiskus, doch 1863 übertrug dieser die Eigentumsrechte der Stadt. 1870 wurde das Stadtmuseum Danzig im renovierten Klostergebäude gegründet. 1889 zog das Westpreußische Provinzialmuseum für Kunst- und Gewerbe ebenfalls ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Museum mit dem Pommerschen Museum zusammengeschlossen, und 1987 kehrten Franziskaner in das Kanzelhaus zurück. Im Klostergebäude befindet sich die Annenkapelle, die 1480–1483 erbaut wurde. Sie diente polnischsprachigen Anwohnern und war bis zur Reformation eine Predigtstätte der Trinitatisgemeinde. 1709 wurde sie zur eigenständigen lutherischen Gemeinde. Die Annengemeinde hatte bis 1876 wieder polnischsprachige Gottesdienste, die nun von Katholiken gefeiert werden. Die Annenkapelle wurde 1885 restauriert und steht heute als katholische Kapelle im Klostergebäude.

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Art
Gebäudekomplex, religiöse Gemeinschaft, Kloster
Ort
Danzig
Erbaut
1500
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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