NiederösterreichBezirk Q980

Burg Matzersreuth

archäologische Stätte in Deutschland

Die Burg Matzersreuth war ein mittelalterlicher Burgstall im Ortsteil Matzersreuth der Stadt Tirschenreuth im Landkreis Tirschenreuth. Sie lag im Oberpfälzer Raum und wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6140-0097 geführt. Der Ort wurde erstmals 1185 in einer päpstlichen Schutzurkunde erwähnt und vermutlich im 11. Jahrhundert von den Schweinfurter oder Diepoldinger Grafen gegründet. Die Burg wurde erstmals 1390 urkundlich erwähnt, als die Söhne des Egerer Bürgers Heinrich Schirndinger ihren „gemauert sitz zu Metzleinsreuth“ an das Kloster Jakob Eppenreuter verkaufen. Danach verfiel die Burg, die nie als Gerichtssitz diente. Die Anlage blieb bis heute unbefestigt und wurde nicht weiter genutzt. Heute erinnert die Burg an die historische Anlage durch den winkelförmigen Dorfteich im Ort, der vermutlich einen Ringgraben und eine Insel von 50 × 40 m umschloss. Der erhaltene Weiher wird von einem Damm begleitet. Aufgrund der Teiche lässt sich eine ursprüngliche Burganlage rekonstruieren, die jedoch durch Aufschüttungen verändert wurde. Die Umgebung um den Teich bietet einen einzigartigen Blick auf die historische Landschaft.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Bayern
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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