📷 Immagine: Wikimedia Commons
Křesetice
Schloss in Tschechien
Der Schloss Křesetice liegt in der gleichnamigen Dorfgemeinde südlich von Kutná Hora im Středočeském kraji. Es war ursprünglich eine Burg aus dem zweiten Halbjahr des 16. Jahrhunderts, die als Residenz eines kleinen Grundbesitzes diente. Im Verlauf der Dreißigjährigen Krieges wurde das Gut von den kutnohorischen Jesuiten erworben. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg als Verwaltungsbau genutzt und später in Wohn- und Büroflächen umgebaut. Das Schloss gilt als kulturelle Denkmalschutzstätte. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die Familie Salavové die Gegend besaß. 1564 verkaufte Jan Salava die Gegend an Jiří Háša, der eine Renaissanceburg errichtete. 1577 übertrug König Rudolf II. das Gut an die Familie. 1595 verkaufte Karel Háša das Gut an die Stadt Kutná Hora, die es als Verwaltungsstätte nutzte. 1625 wurde das Gut von Kaiser Ferdinand II. konfisziert und an die Jesuiten vergeben, die es als Landwirtschaftsbetrieb ausbaute. Der Schlosskomplex besteht aus einer eingeschossigen Hauptgebäude mit zwei Flügeln, die unter einer Valbo-Schindeldecke liegen. Auf der westlichen Seite sind Stützpfeiler vorhanden. Im Erdgeschoss sind lunettengemauerte Decken erhalten. Zum Schutzgebiet gehören auch die Zäune und die umliegenden Grundstücke.
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- Art
- Schloss
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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