📷 Immagine: Wikimedia Commons
Zwei Brunnen römischen Typs
monumentale Doppelschalenbrunnen aus Eisen gegossen, Becken aus Hauzenberger Granit, von Friedrich von Gärtner 1840–1844;
Die beiden Schalenbrunnen in München sind römisch inspirierte Anlagen auf dem Geschwister-Scholl-Platz und dem Professor-Huber-Platz in der Maxvorstadt. Sie wurden im klassizistischen Stil von Friedrich von Gärtner im Auftrag König Ludwig I. zwischen 1840 und 1844 errichtet. Die Brunnen bestehen aus Eisen und Granit und stehen unter Denkmalschutz. Sie sind symmetrisch angeordnet und bilden mit den umliegenden Plätzen einen Halbkreis entlang der Ludwigstraße. Die Brunnen sind als zentrale Elemente der Ludwigstraße geplant worden, um die Stadtsilhouette zu prägen. Jeder Brunnen hat ein achteckiges Wasserbecken aus Hauzenberger Granit mit einem Durchmesser von fast 10 Metern. Die eisengegossene Säule besteht aus zwei Schalen, die das Wasser in einen Vorhang aussehen lassen. Die Anlagen sind über einen unterirdischen Tunnel verbunden, der auch als Wartungszugang dient. Die Brunnen wurden im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt geblieben. Die Brunnen sind Teil der historischen Landschaft Münchens und sind in der Umgebung von der Ludwigstraße, dem Siegestor und der Ludwig-Maximilians-Universität umgeben. Sie sind ein markantes Merkmal der Maxvorstadt und wurden mehrfach saniert, zuletzt von 2023 bis 2024. Die Anlage ermöglicht einen Blick auf die umliegenden Gebäude und die Straße, die als Prachtstraße gestaltet wurde.
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- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- München
- Adresse
- Professor-Huber-Platz
- Erbaut
- 1842
- Architekt
- Friedrich von Gärtner
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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