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Klarissenkloster Sankt Clara
ehemaliges Kloster in Köln
Das Klarissenkloster Sankt Clara in Köln war eine Niederlassung der Klarissen, einer Ordensgemeinschaft des Franziskanerordens. Es wurde 1306 bezogen und bestand bis 1802 als Konvent. Die Klosteranlage lag in der Nähe des heutigen Römerturms, innerhalb der alten Römermauer. Das Gelände umfasste ursprünglich etwa 62 Ar und war von Wein- und Nutzgärten umgeben. Das Kloster wurde 1297 gegründet und erhielt 1306 die Weihe der Kirche. Die ersten Nonnen kamen aus dem Neusser Klarissenkloster. Die Stiftung wurde durch die Familie von Jülich finanziert, die auch die Grundstücke zur Errichtung des Klosters zur Verfügung stellte. Die Klosteranlage wuchs durch weitere Schenkungen und Erwerbungen, wodurch sich der Grundbesitz und der Wohlstand des Konvents stetig verbesserten. Die Klosteranlage umfasste ein Kreuzhof mit einer Fläche von etwa 32 × 35 Meter. Die Kirche war eine einschiffige, gotische Kirche mit einem fünfjochigen Schiffsbau. Sie war mit einem Turm verbunden, der heute als Römerturm bekannt ist. Im Inneren gab es eine Nonnenempore, eine Kirche mit einem Hochaltar und ein Schreinbezirk, der bis 1306 dokumentiert ist. Die Nonnen betätigten sich auch als Buchmalerinnen und produzierten Handschriften.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Köln
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