📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Peine
ehemalige Burg in Peine, Niedersachsen
Die Burg Peine war eine mittelalterliche Burganlage, die im 12. Jahrhundert in Peine, Niedersachsen, errichtet wurde. Sie lag am nördlichen Rand eines erhöhten Geländes, das sich inselartig in die Niederung der Fuhse hineinragt. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert zur Festung ausgebaut, wobei die Befestigungen wie Wälle und Gräben erweitert wurden. Die Lage bot natürlichen Schutz, und der Burghügel wuchs durch Erdaufschüttungen an. Der nahegelegene Fluss Fuhse speiste den Burggraben. Die Burg war mehrfach Ziel von Belagerungen, darunter 1519–1522, als Braunschweiger Truppen versuchten, die Burg einzunehmen. Die Burgbesatzung sicherte den Turm mit Ketten und ließ ihn schließlich in den Burghof stürzen. Während des Dreißigjährigen Krieges wechselte die Burg mehrfach den Besitzer. 1659 wurde sie festungsartig ausgebaut, wobei Bastionen und ein breiter Wassergraben hinzugefügt wurden. Die Burggebäude wurden 1803–1816 abgerissen, und auf dem Schlossberg entstanden Verwaltungsgebäude. Heute sind dort die Gebäude des Amtsgerichts Peine. Im Burgpark, der 2000 umgestaltet wurde, sind Informationstafeln zur Geschichte der Burg aufgestellt. Die Ausgrabung von 1998 im Amtmann-Ziegler-Garten enthüllte Reste der Mauerungen, Brückenbögen und Funde aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Unter anderem wurden Keramik, Metallgegenstände und Fundamente von Gebäuden freigelegt. Der Park dient heute als Erholungsraum und Veranstaltungsort.
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- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Peine
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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