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castello di Glienicke
Schloss in Berlin-Wannsee
Schloss Glienicke liegt im Südwesten Berlins, an der Grenze zu Potsdam, im Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Es ist Teil des Landschaftsparks Klein Glienicke und steht seit 1990 als Weltkulturerbe unter Schutz der UNESCO. Das Gebäudeensemble umfasst architektonisch und künstlerisch bedeutende Bauten aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die als kulturgeschichtliches Zeugnis gelten. Das Schloss wurde 1753 als Gutshaus errichtet und 1825 von Karl Friedrich Schinkel umbaut. Es diente als Sommerresidenz des Prinzen Carl von Preußen und blieb bis 1883 in seiner Familie. Nach dem Tod des Prinzen wurde es vernachlässigt und während des Zweiten Weltkriegs als Lazarett und Offizierskasino genutzt. Seit den 1980er Jahren dient es als Museum, das Schinkel-Möbel und Kunstgegenstände aus dem Besitz des Prinzen ausstellt. Im Westflügel gibt es zudem das erste Hofgärtnermuseum Europas. Die Anlage umfasst den Landschaftspark Klein Glienicke mit alten Bäumen und Gärten, die vom Grafen Lindenau und Fürsten Hardenberg gestaltet wurden. Im Zentrum steht das Gutshaus, umgeben von Teepavillons, Orangerien und einem Pleasureground. Die Gärten sind Teil der preußischen Landschaftsgärtnertradition und zeigen die Einflüsse italienischer Stilrichtungen. Die Umgebung umfasst auch das Jagdschloss Glienicke und den angrenzenden Park.
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- Art
- Palast, Schloss
- Ort
- Steglitz-Zehlendorf
- Erbaut
- 1750
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Karl Friedrich Schinkel
- Denkmalstatus
- UNESCO-Welterbe
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