Pałac w Glinicy

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Palazzi

Pałac w Glinicy

Schlossruine in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen

Schloss Gleinitz ist eine zerstörte Wasserburg in Glinica, einem Ort in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen. Es stand ursprünglich auf einem Bergfried mit Wassergraben und war im Besitz derer von Niebelschütz. Das heutige Schlossgebäude entstand um 1680 im Renaissancestil und wurde im 17. Jahrhundert im Frühbarock erneuert. Im Jahr 1836 wurde es wiederhergestellt, und um 1900 wurde eine Terrasse mit Balkon hinzugefügt. Heute ist es eine Ruine. Das Schloss war zentral für die Verwaltung des Herzogtums Glogau-Sagan. Johann von Niebelschütz versteckte die Staatskasse vor Graf Ernst von Mansfeld. Sein Vetter Johann-Ernst wurde gefoltert, weil er das Versteck nicht preisgab. Die Witwe von Johann-Ernst wurde 1663 aus der Familiengruft entfernt und später wieder beigesetzt. Das Schloss war auch ein traditionsreiches Rittergut, das bis in die 1920er Jahre besessen wurde. Das Schloss Gleinitz ist umgeben von einem Wassergraben und einem verwilderten Landschaftspark mit Erdböschungen und Wirtschaftsgebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft und die historischen Reste des Guts. Die Ruine ist Teil der schlesischen Kulturgeschichte und steht im Einklang mit der Region.

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Art
Palast
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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