Jagdschloss Sachsenburg
Schloss in Österreich
Das Jagdschloss Sachsenburg war ein kaiserliches Jagdhaus im Ortsteil Neubau der Gemeinde Hörsching im Bezirk Linz-Land. Es wurde um 1512 als Landesfürstliches Forsthaus errichtet und war bis 1752 im Besitz des Stifts Kremsmünster. Das Schloss war ein dreigeschoßiges Gebäude mit vier Scharwachttürmen und einem Uhrturm. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb nur das sogenannte „Kellerstöckl“ übrig, das später demoliert wurde. Das Schloss war aus dem Wildbann des Steyregger Jagdgebietes am Kürnberg errichtet worden, um die Jagdmöglichkeiten zu nutzen. Kaiser Maximilian I. ließ es zwischen 1515 und 1518 bauen, wobei das Abbruchmaterial der Burg Kürnberg genutzt werden könnte. Während des Bauernaufstandes von 1525 wurde das Schloss heftig umkämpft, doch es wurde von Hauptmann Schifer verteidigt. 1802 wurde das Gebäude an Johann Minimayr verkauft, der es bis auf ein Stockwerk abtragen ließ. Von dem Schloss sind heute nur noch Fundamentmauern in den umliegenden Gärten sichtbar. Das „Kellerstöckl“ war ein verbliebener Teil des Schlosses, dessen Giebel einst eine Tafel mit der Aufschrift „Saxnburg bin ich genant vor tausnt Jarn Am Körnberg wol pekant“ trug. Diese Tafel wurde später an einem Wohnhaus im Sachsenburgweg aufgestellt. Die Reste des Schlosses sind ein Zeugnis der Geschichte und der Jagdtradition der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Hörsching
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