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Mémorial de Verdun

Das Mémorial de Verdun steht in Fleury-devant-Douaumont im Département Meuse, auf dem Gelände eines Dorfes, das in der Schlacht von 1916 vollständig zerstört und nie wieder aufgebaut wurde; errichtet wurde es an der Stelle des früheren Bahnhofs. Ringsum liegt die Zone rouge, ein Gebiet, dessen Boden bis heute von Granattrichtern durchzogen und für Landwirtschaft und Besiedlung gesperrt ist. Eröffnet wurde die Gedenkstätte am 17. September 1967 auf Betreiben des Schriftstellers Maurice Genevoix, der dem Comité national du souvenir de Verdun vorstand. 2013 wurde das Haus geschlossen und für 12,5 Millionen Euro umgebaut; um 1.900 Quadratmeter erweitert, öffnete es am 22. Februar 2016 zum hundertsten Jahrestag des Schlachtbeginns wieder. Die offizielle Einweihung nahmen am 29. Mai 2016 François Hollande und Angela Merkel gemeinsam vor. Die Dauerausstellung verteilt sich über drei Ebenen und 1.500 Quadratmeter. Sie erzählt die Schlacht bewusst aus deutscher und französischer Sicht zugleich, mit der Ausrüstung und den Zeugnissen beider Armeen nebeneinander. Gezeigt werden rund 2.000 Objekte aus einem Bestand von 10.000: Uniformen, Waffen, Geschütze und zwei Flugzeuge, darunter eine Nieuport 11. Dazu kommen ein Auditorium mit 120 Plätzen und eine Fläche für Wechselausstellungen. Von der Terrasse blickt man über das Schlachtfeld; in der Nähe liegen das Beinhaus von Douaumont und das Fort de Douaumont, die sich anschließen lassen. 2024 kamen gut 143.000 Besucher.

Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.

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