📷 Immagine: Wikimedia Commons
Denkmal der Märzgefallenen
Denkmal in Weimar
Der Historische Friedhof in Weimar liegt im Südwesten der Stadt auf einer Anhöhe neben dem Poseckschen Garten. Er wurde 1818 eröffnet und ist eine Parkanlage mit altem Baumbestand. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die Weimarer Fürstengruft, in der Goethe und Schiller beigesetzt sind. 1998 wurde der Friedhof zusammen mit der Fürstengruft als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum Weltkulturerbe erklärt. Das Denkmal der Märzgefallenen erinnert an die sechs Arbeiter, die 1920 während des Generalstreiks gegen den Kapp-Putsch getötet wurden. Es wurde 1922 von Walter Gropius entworfen und als „Gropiusblitz“ bekannt. 1936 wurde es durch die Nazis zerstört, 1946 rekonstruiert. Das Denkmal steht auf dem südlichen Teil des Historischen Friedhofs, direkt neben der Fürstengruft. Der Friedhof bietet eine Vielzahl von Grabstätten bekannter Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller und zahlreicher Künstler. Die Anlage umfasst mehrere Bereiche, darunter den Hauptfriedhof und den Neuen Friedhof. Die Lindenallee führt vom Haupteingang zur Fürstengruft und zur Russisch-Orthodoxen Kapelle. Zudem gibt es Grabkapellen und Grabmale entlang der Friedhofsmauern sowie Gedenktafeln für Bombenopfer und Gefallene des Zweiten Weltkrieges.
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- Art
- Monument
- Ort
- Weimar
- Architekt
- Walter Gropius
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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