📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Ramsdorf
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Ramsdorf ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am Marktplatz in Ramsdorf, einem Ortsteil von Velen im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde 1425 im Auftrag des Bischofs Heinrich II. von Münster errichtet und 1451 in der Münsterschen Stiftsfehde zerstört. Die Anlage war ab dem 16. Jahrhundert verpachtet oder verpfändet und wurde 1696 an Adam Jungeblodt verkauft. 1928 erwarb die Gemeinde die Burg und baute sie ab 1930 zur Stätte für Jugend- und Heimatpflege um. Die Burg hat eine Grundfläche von ca. 42 × 28 m und wird von einer starken Ringmauer und einer Gräfte eingefaßt. Der Burgturm steht an der Westecke und war mit dem Hauptgebäude verbunden. Im Sockelbereich des Gebäudes könnte noch ältere Bausubstanz vorhanden sein. Das heute bestehende Backsteingebäude wurde 1732 für die Gebrüder Anton Heinrich und Alexander Jungeblodt gebaut. Reste der Anlage des 15. Jahrhunderts und ein runder Turm wurden einbezogen. Das Museum der Burg zeigt Exponate zur regionalen Geschichte. Die Räume der Burg umfassen das Hauptgebäude mit Werksteingliederungen und dem erhaltenen Burgturm. Auf der Südostseite des Burggeländes stand ein Verwaltungsgebäude, das 2003 durch einen Sparkassenneubau ersetzt wurde. Aus den Räumen bietet sich ein Blick auf das umliegende Gelände, das durch die historische Befestigung und die Umgebung des Ortes Ramsdorf geprägt ist. Die Anlage ist Teil der städtischen Landschaft und vermittelt Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Velen
- Erbaut
- 1425
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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