📷 Immagine: Wikimedia Commons
Göhre
Museum in Jena
Das Stadtmuseum Jena steht in der Göhre, einer historischen Gegend an der nördlichen Seite des Marktplatzes. Das Gebäude der Göhre datiert aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1893 von Paul Göhre erworben. Ursprünglich als Marktmühle umgebaut, diente es später als Weinhandel und Weinrestaurant. Die Göhre wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, bis das Museum 1988 in das Gebäude umzog. Das Museum entstand 1901 durch die Initiative von Paul Weber und erhielt 1903 seine erste Ausstellung. Nach Kriegszerstörungen und Provisorien zog es 1988 in die Göhre. Die Ausstellungen spannen einen Zeitstrahl durch die Geschichte Jena von der Urzeit bis 1850. Zu den Schätzen zählen die „Jenaer Lutherausgabe“ und die „Wartburgfahne“ von 1816. Die Sammlungen umfassen Stadt- und Universitätsgeschichte, Kunst sowie wissenschaftliche Bibliotheken. Die „Neue Göhre“ beherbergt die Kunstsammlung Jena. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über vier Ebenen und bietet Räume für verschiedene Themen. Die Treppenhausführung verbindet die Ebenen und führt zu Ausblicken auf die Stadt. Die Umgebung um die Göhre umfasst den Marktplatz, den Griesbachgarten und historische Gebäude. Die Ausstellungen beleuchten sowohl die Kultur als auch die Rolle Jenas im Zweiten Weltkrieg.
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- Art
- Museum, Bauwerk
- Ort
- Jena
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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