📷 Immagine: Wikimedia Commons
Fischerwall
Burg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Der Fischerwall ist ein Bodendenkmal in der Gemeinde Kuckssee im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Es handelt sich um die stark zerstörten Reste einer slawischen Burganlage mit einer Gesamtgröße von 150 × 60 Metern. Die Burg war eine Niederungsburg und vermutlich die Nachfolgeburg des nahen Burgwalles Grapenwerder, der nur wenige hundert Meter südwestlich lag. Die Anlage besteht aus einer Vorburg mit quadratischem Grundriss und einer Hauptburg mit Rundwall, was für slawische Burgen selten ist. Die Burganlage war seit dem 10. Jahrhundert bewohnt und wurde im 19. Jahrhundert stark verändert, da Erde entnommen wurde. Die Burgstelle wird heute als Kuhkoppel genutzt, was den Erhalt des Denkmals beeinträchtigt. Die Vorburg und Hauptburg waren durch einen Sanddamm verbunden, und der Zugang kam von Süden über eine Holzbrücke über einen nahen Fluss. Die Hauptburg war leicht nordöstlich der Vorburg ausgerichtet, was auf einen kultischen Zweck hindeutet. Die Anlage bietet Einblicke in die slawische Burgenbauweise und ihre Ausrichtung. Die Verbindung zur Burganlage Grapenwerder ist durch ein Zugangstor gegeben, das genau zum Fischerwall zeigt. Die Lage am Kuckssee und die historischen Funde machen die Stätte für historische Forschung und Besichtigung interessant. Die Räume und Wege der Anlage sind durch die Reste der Wälle und den Sanddamm zu erkennen. Ausblick auf den See und die umliegende Landschaft ergänzen das Bild der ehemaligen Burg.
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- Art
- Wallburg, Archäologische Stätte
- Ort
- Kuckssee
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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