vodní nádrž Orlík

📷 Immagine: Karelj · Public domain · Wikimedia Commons

vodní nádrž Orlík

Stausee in Tschechien

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Der Stausee Orlík ist die größte Talsperre Tschechiens und liegt 80 km südlich von Prag an der Moldau. Er ist ein zentraler Bestandteil der Moldau-Kaskade und wurde für die Stromerzeugung, den Hochwasserschutz und die Wasserregulierung gebaut. Die Talsperre ist nach der Burg Orlík benannt, die direkt am See liegt. Der See erstreckt sich über 68 km und reicht 22 km in das Tal der Otava sowie der Lomnice und Skalice hinein. Die Talsperre ist für ihre technischen Merkmale bekannt: Die Betonstaumauer wurde von 1956 bis 1963 errichtet. Sie verfügt über eine Hochwasserentlastungsanlage mit drei Öffnungen und zwei Grundablässen, die insgesamt eine Abflussleistung von 2554 m³/s ermöglichen. Das angeschlossene Wasserkraftwerk besitzt vier Kaplan-Turbinen mit einer Gesamtleistung von 364 MW. Die durchschnittliche Abflussmenge beträgt 83 m³/s. Der Stausee bietet eine Vielzahl an Aktivitäten. Auf der rechten Seite der Staumauer sind zwei Schifffahrtsanlagen vorhanden, wobei der kleinere Aufzug für Sportboote bis zu 3,5 Tonnen genutzt wird. Der größere Aufzug für Schiffe bis 300 Tonnen wurde nie in Betrieb genommen. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage an der Moldau sowie die Einbeziehung von Tälern der Otava, Lomnice und Skalice geprägt.

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Art
Stausee
Erbaut
1957
Seehöhe
330 m

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