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Horní Dvořiště
Gemeinde in Tschechien
Horní Dvořiště ist eine Gemeinde mit 533 Einwohnern im Okres Český Krumlov, Tschechien. Sie liegt in 651 Metern über Meer im Süden des Böhmerwaldes, an der österreichischen Grenze. Der Ort ist acht Kilometer südöstlich von Vyšší Brod und grenzt im Norden an Jenín, im Südosten an Český Heršlák, im Süden an Kollern und die Stierhäuseln sowie im Westen an Dolní Drkolná. Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen, die jeweils Katastralbezirke bilden. Der Ort hat eine historische Bedeutung als Grenzort zwischen Österreich und Tschechien. Die Eisenbahntrasse der Summerauer Bahn verläuft durch den Ort, und der Bahnhof Horní Dvořiště ist ein Grenzübergang. 1918 war Oberhaid der erste Ort, den der tschechoslowakische Präsident Tomáš Garrigue Masaryk bei seiner Rückkehr aus dem Exil passierte. 2006 wurde ein Wanderübergang nach Deutsch Hörschlag errichtet. In der Gemeinde gibt es die Pfarrkirche St. Michael. Der Ort war bis 1938 von deutschsprachigen Böhmen bewohnt, nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie vertrieben. Die Bevölkerung war bis 1919 und ab 1938 rein deutsch. Die Gemeinde hat eine Katasterfläche von 1378 Hektar und liegt im Tal der Větší Vltavice.
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- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Český Krumlov
- Seehöhe
- 651 m
- Website
- http://www.hornidvoriste.cz/
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