📷 Immagine: Wikimedia Commons
Neuer Israelitischer Friedhof
Friedhof in München
Der Neue Israelitische Friedhof liegt im Stadtbezirk 12 Schwabing-Freimann von München und wurde 1908 eröffnet. Er ist der einzige noch in Nutzung befindliche jüdische Friedhof der Stadt und befindet sich im Bezirksteil Alte Heide-Hirschau. Die Anlage umfasst über fünf Hektar und ist in der Form eines Waldfriedhofs gestaltet. Sie ist von einer Mauer umgeben und verfügt über ein Pförtnerhaus, eine Aussegnungshalle und ein Leichenhaus. Der Friedhof ist für etwa 10.000 Gräber ausgelegt, davon sind derzeit etwa 7.500 bestehend. Er beherbergt ein Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung sowie eines für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Bekannte Gräber umfassen Politiker wie Kurt Eisner, Künstler wie Hans Borchardt und Wissenschaftler wie Leo Brauner. Die Schörghofer-Familie spielte eine wichtige Rolle bei der Rettung von Juden während des Nationalsozialismus und wurde dafür von Yad Vashem geehrt. Der Friedhof bietet eine ruhige Atmosphäre mit Gräbern und Gedenkstätten. Die Anlage ist für ungefähr 10.000 Gräber ausgelegt und umfasst verschiedene Räume wie die Aussegnungshalle und das Leichenhaus. Die Umgebung ist grün und friedlich, mit Ausblicken auf die umliegenden Gebiete. Die Anlage ist Teil der jüdischen Geschichte Münchens und dient als Ort der Erinnerung und des Gedenkens.
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- Art
- Waldfriedhof, jüdischer Friedhof
- Ort
- München
- Adresse
- Garchinger Straße 37
- Architekt
- Hans Grässel
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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