📷 Immagine: Wikimedia Commons
Jagdsäule (Marienberg)
Denkmal in Marienberg, Erzgebirgskreis, Sachsen
Die Jagdsäule bei Marienberg erzählt von einer Jagd im September 1773, die der spätere König Friedrich August I. mit seiner Familie und Gefolge durchführte. Sie steht im Reiterwald an der B 174, etwa 1,1 km südlich des Abzweigs Marienberg-Süd, am östlichen Straßenrand. Die Säule ist eine quadratische, etwa 1,90 Meter hohe Stelen mit Kurfürstenhut auf dem Kapitell und dem kursächsischen Wappen an allen vier Seiten. Die Jagdsäule wurde mehrfach restauriert, zuletzt 2017 abgebaut und 2019 wieder aufgestellt. Schäden an der Säule erschwerten die Lesbarkeit einiger Beschriftungen, weshalb sie im Winter mit einem Holzkasten geschützt wird. Die Säule hat eine Kantenlänge des Sockels von 71 cm, einen Schaft von 56 cm und ein Kapitell von 85 cm. Auf den Seiten sind das laubumkränzte Wappen sowie die Kurschwerter und schwarze-goldene Balken mit Laubkranz angebracht. Vor Ort kann man die Jagdsäule im Reiterwald bewundern, die als Zeugnis der Jagd im 18. Jahrhundert dient. Die Säule steht an der B 174, leicht abseits der Straße, und bietet einen Ausblick auf den Reiterwald. Die Umgebung ist von Wald und Natur geprägt, die Geschichte der Jagd ist über die Inschriften auf der Säule zu lesen.
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- Art
- Monument
- Ort
- Marienberg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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