📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burgstall Oberailsfeld
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Oberailsfeld ist ein abgegangener Burgstall einer hochmittelalterlichen Höhenburg, der sich auf einem 360 m ü. NN hohen Felsen im Talgrund des Ailsbaches befindet. Er liegt im westlichen Teil des Dorfes Oberailsfeld in der Gemeinde Ahorntal im Landkreis Bayreuth. Die Burg ist vollständig abgegangen, der Burgbereich ist teilweise überbaut. Die Stelle der Burg gehört zur Fränkischen Schweiz und liegt etwa 220 Meter südsüdwestlich der Pfarrkirche Sankt Burkard. Die Burg wurde urkundlich erstmals 1348 erwähnt und stand im Besitz der Familie Groß zu Ailsfeld ab 1366. Sie wurde 1513 durch die Herren von Gottsfeld erworben und 1525 im Bauernkrieg zerstört. 1535 wurde die Burg nach der Zerstörung wieder hergerichtet, diente aber bald darauf als Sitz des Vogtes. Die letzte Erwähnung der Burg erfolgte 1692, als sie als ruiniert beschrieben wurde. Die Burg stand bis um 1590 als Sitz des Vogtes. Der Burgstall liegt auf einem Felsen, der kegelförmig aufsteigt und an mehreren Seiten senkrecht abfällt. Um den Burgbereich gab es einen Halsgraben, der 1556 und 1587/88 urkundlich erwähnt wurde. Die Burg war vermutlich eine kleine Turmburg, da der Platz auf der Felskuppe keine große Bebauung zuließ. Zu der Zeit gab es eine Quelle als Wasserversorgung, die als Gemeindebrunnen diente. Der Burgstall befindet sich auf Privatgelände und ist nicht öffentlich zugänglich.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Ahorntal
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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