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Zisterzienserinnenkloster Kelbra

von 1251 bis 1551 ein Kloster der Zisterzienserinnen in Kelbra (Kyffhäuser) in Sachsen-Anhalt

Das Zisterzienserinnenkloster Kelbra war ein Nonnenkloster der Zisterzienserinnen in Kelbra, einem Ort im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Es wurde 1251 von Graf Heinrich III. von Beichlingen-Rothenburg gegründet und bestand bis 1551. Das Kloster lag im Kyffhäusergebiet, umgeben von Wald und Berglandschaft. Die Klosterkirche St. Georgii stand hier, bis sie 1607 nach einem Brand wieder aufgebaut wurde. Das Kloster wurde 1525 von aufständischen Bauern unter Thomas Müntzer vertrieben, doch die Nonnen konnten nach dem Bauernkrieg zurückkehren. Die Auflösung erfolgte 1551 im Zuge der Reformation. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Region verbunden, da es von Grafen von Beichlingen-Rothenburg gestiftet und über mehrere Jahrhunderte erhalten wurde. Heute sind nur Mauerreste des alten Klosters erhalten. Die ehemalige Klosterkirche St. Georgii steht als Denkmal, und die Umgebung bietet Ausblicke auf die Kyffhäuser. Die Region um Kelbra ist geprägt von Wald und Berg, was die Landschaft des ehemaligen Klosters prägt. Die historischen Verbindungen zu den Grafen von Beichlingen-Rothenburg und die Rolle im Bauernkrieg sind Teil der lokalen Geschichte.

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Art
religiöse Gemeinschaft, Kloster
Ort
Kelbra

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