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Burg Neidenfels
Burgruine in Deutschland
Die Burg Neidenfels ist eine Ruine einer Höhenburg auf einem Felsklotz mit 258 m ü. NN in der Region des Schlossbergs über dem Ort Neidenfels im Landkreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Sie wurde um 1330 von Pfalzgraf Rudolf II. erbaut, als Nachfolge der Burg Lichtenstein. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1338. Die Burg wurde 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch Franzosen gesprengt. 1935 übernahm der Gemeinderat Neidenfels die Burg als Schenkung und begann Erhaltungsmaßnahmen. 1986 wurden umfassende Arbeiten im Wert von 300.000 DM durchgeführt. Die Burg war über die Jahrhunderte in verschiedenen Händen, unter anderem von den Edlen von Steinhausen und später von Reiteroberst Peter Beutterich, der als „Außenminister“ galt. Die Burg war als Kampf- und Trutzburg bekannt, was möglicherweise zur Namensgebung beitrug. Zwei Theorien erklären den Namen Neidenfels: Entweder als „unterer Fels“ im Vergleich zur höheren Burg Lichtenstein oder als Hinweis auf Neid und Missgunst der Nachbarn. Die Sage erzählt von einem Bruder, der durch Neid seinen Bruder töten ließ, was den Namen des Ortes begründete. Die Ruine liegt auf einem Felsklotz mit Ausblicken in die Umgebung. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert gesprengt, und bis heute sind Reste der Mauer sowie Steine vorhanden. Die Umgebung umfasst Weinberge und den Schlossberg, der als Ausgangspunkt für Wanderungen dient. Die Sage von den Ziegen und der weißen Frau vermittelt eine mystische Atmosphäre. Die Burg ist ein Teil der Landschaft und bietet einen Eindruck von der Geschichte und Kultur der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Neidenfels
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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