📷 Immagine: Wikimedia Commons
Thurnmühle
barockes Schlösschen in der Stadtgemeinde Schwechat in Niederösterreich
Die Thurnmühle ist ein barockes Schloss in Schwechat, Niederösterreich, am Ufer des Flusses Schwechat in der Schloßmühlstraße 1. Die Anlage wurde 1162 erstmals urkundlich als de Prato erwähnt und 1269 als Porz bezeichnet. Sie war bis 1689 in der Hand der Herren von Ebersdorf, bis der Reichsgraf Karl Maximilian von Thurn und Valsassina den Besitz übernahm und die Mühle wiederaufbaute. 1725 wurde sie von der Orientalischen Compagnie erworben, 1745 von der k.k. privilegierten Kattunfabrik. Die Thurnmühle ist ein zweigeschoßiges Gebäude um einen quadratischen Hof. Im Nordwesten ragt ein Portalrisalit aus der Fassade, in dessen Obergeschoß eine Kapelle liegt. An der Nordostseite befindet sich ein pilastergerahmtes Korbbogenportal mit einer geschwungenen Verdachung. In der Mitte der Fassade ist eine Kartusche mit Doppeladler aus der Zeit um 1745. Im Inneren sind noch gewölbte Räume zu sehen, deren Aufteilung durch Zwischenwände verändert wurde. Die Kapelle im Obergeschoß ist einjochig und kreuzgratgewölbt, mit vergoldetem Stuckdekor. In den Zwickeln sind Reliefs der Heiligen Josef, Jakobus, Leopold und Ambrosius. Der Altar ist ein Retabel mit sieben Engelsfiguren, das Altarbild zeigt die Heiligen Sebastian, Rochus, Rosalia, Florian und Johannes Nepomuk vor der Heiligen Dreifaltigkeit. Das Portal der Thurnmühle ist mit einer Reliefkartusche mit Doppeladler und einer Statue des heiligen Jakobus versehen. Das Tor wurde 1980 an seine jetzige Stelle versetzt.
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- Art
- Mühle
- Ort
- Schwechat
- Adresse
- Schloßmühlstraße 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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