Zamek biskupi w Siewierzu

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Castelli

Zamek biskupi w Siewierzu

Burg in Polen

Die Bischofsburg Siewierz ist eine Burgruine in der Stadt Siewierz, die sich im Gebirgszug des Krakau-Tschenstochauer Juras befindet. Sie liegt auf einer künstlichen Insel des Flusses Czarna Przemsza und zählt zu den Adlerhorst-Burgen. Diese Burgen sicherten im 14. Jahrhundert die Grenze zwischen dem Königreich Polen und dem Heiligen Römischen Reich. Die Burg wurde später von den Krakauer Bischöfen verwaltet und gehört heute zur Woiwodschaft Schlesien, obwohl sie historisch zu Kleinpolen gehört. Die Burg war seit 1276 ein bedeutender Ort, als Siewierz das Stadtrecht erhielt. Sie wurde im 13. Jahrhundert von Herzögen von Oppeln-Ratibor oder Teschen erbaut und im 14. Jahrhundert ausgebaut. Im 15. Jahrhundert wurde sie von Bischof Jan Rzeszowski weiter ausgebaut, und im 16. Jahrhundert wurde sie zu einem Renaissance-Schloss umgebaut. 1575 modernisierte Bischof Franciszek Krasiński die Festungsanlagen. Während der Schwedischen Sintflut blieb das Herzogtum neutral, wurde aber von den Schweden besetzt. Die Burg blieb bis ins 18. Jahrhundert Sitz des Herzogtums und wurde barockisiert. Nach einem Brand wurde sie unter Bischof Kajetan Sołtyk restauriert. 1790 wurde das Herzogtum nach Polen eingegliedert, und das Schloss wurde verlassen. Im 19. Jahrhundert verfiel die Burg, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals restauriert. Ab 1999 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Die Ruine bietet heute einen Blick auf die Geschichte und Architektur der Region.

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Art
Burg
Ort
Siewierz
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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