📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Stuer
Burgruine in Deutschland
Die Ruine der Burg Stuer liegt in der Nähe des Ortes Stuer im Süden Mecklenburgs, nahe der Bundesstraße 198. Sie war ursprünglich eine Wasserburg der Familie von Flotow, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Die Burg besteht aus Vorburg und Hauptburg, wobei die ältesten Mauern aus Feldsteinen und Kalkmörtel bestehen. Später wurden die Gebäude aus Feldsteinen und Backsteinen gebaut. Nach einem Brand im Jahr 1660 wurde die Burg aufgegeben, wobei die Vorburg bis in die 1930er Jahre bewohnt war. Die Burg wurde später als Steinbruch genutzt, wobei der Wohnturm bis in die 1940er Jahre als kleines Museum diente. Nach Dachentfernung brach eine Turmecke ab, und in den 1980er Jahren wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Die feuchten Wiesen wurden in den letzten Jahren überflutet, sodass der Burghügel wieder von Wasser umgeben ist. Wege und Treppen wurden für den Tourismus erschlossen, doch die Burg verfällt weiter und es besteht Lebensgefahr beim Betreten der Anlage. Die Burg Stuer hat einen Turm, der als Bergfried gilt und aus großen Natursteinen gebaut ist. Otto Piper beschreibt, dass der Bergfried nur an der Oberfläche mit Ziegeln verkleidet war, um eine glatte Fläche zu schaffen. Die Burg war nach Pipers Angaben durch einen künstlich angelegten Wassergraben von Vorburg und Kernburg getrennt. Der Turmhügel von Stuer ist in der Umgebung mit dem Turmhügel Darze verbunden.
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- Art
- Burg, Wasserburg, Burgruine, Archäologische Stätte
- Ort
- Stuer
- Erbaut
- 1350
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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