📷 Immagine: Wikimedia Commons
Zámek Šilheřovice
Schloss in Tschechien
Das Schloss Šilheřovice, auch Schloss Schillersdorf genannt, ist ein klassizistisches Gebäude in der Gemeinde Šilheřovice im Bezirk Opava. Es steht auf einem Hügel und ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt. Die erste schriftliche Erwähnung der Festung datiert auf 1377. Ursprünglich war dort eine Renaissance-Festung, die 1560 von den Herren von Würben errichtet wurde. Im Jahr 1609 verkaufte Jan von Vrbno die Herrschaft an Bohunka Stosch von Kaunitz, die die Festung erstmals in einer Urkunde erwähnte. Das Schloss wurde 1787 an Karl Freiherr von Larisch verkauft, der es 1820 um einen Landschaftspark erweiterte. 1844 kaufte Salomon Meyer Rothschild das Schloss, unter dessen Herrschaft der Park weiter ausgebaut und Gewächshäuser errichtet wurden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss in pseudobarockem Stil umgebaut. Die Rothschilds besaßen es bis 1945, als es verstaatlicht wurde. Nach 1945 diente das Schloss als Jugendheim und später als Höhere Berufsfachschule für Bergbau. 1991 besuchten Jacob Rothschild und seine Frau das Schloss. 2008 wurde es an RACIMOLO RONI a.s. verkauft, die mit Rekonstruktionsarbeiten begann und das Schloss für Veranstaltungen öffnete. Der Schlosspark ist heute ein Golfplatz, und das Schloss selbst ist Teil der touristischen Angebote der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Šilheřovice
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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