📷 Immagine: Wikimedia Commons
Block der Frauen
mehrteilige Skulptur zur Erinnerung an den Rosenstraßen-Protest
Der Block der Frauen ist eine Skulpturengruppe von Ingeborg Hunzinger, die an die Rosenstraßen-Verhaftungen im Jahr 1943 erinnert. Sie steht in einer Grünanlage an der Rosenstraße 1–2 in Berlin-Mitte. Das Denkmal wurde 1995 aufgestellt und erinnert an die Verfolgung der Juden sowie an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen jüdischen Verwaltungsgebäudes, wo die Gestapo Gefangene festhielt. Die Skulptur besteht aus sechs roten Rochlitzer Porphyrblöcken mit Reliefs und Inschriften. Sie zeigt protestierende Frauen, jüdische Symbole und Szenen aus der NS-Zeit. Zentrales Element ist eine Gruppe von zwei sich umarmenden Frauen, die sich stützen und trösten. Die Skulpturengruppe erinnert auch an das Verbot für Juden, öffentliche Bänke zu nutzen. Die Inschriften betonen die Kraft des zivilen Ungehorsams und die Freilassung der Männer. Die Skulpturengruppe wurde 2021/2022 restauriert und gereinigt. Sie wurde von Maria Eichhorn in einem künstlerischen Projekt der Akademie der Künste Berlin bearbeitet. Im August 2024 wurde das Denkmal durch Schmierereien beschädigt, wurde aber anschließend gereinigt. Die Skulpturengruppe steht in der Nähe des ehemaligen Verwaltungsgebäudes und ist Teil der Grünanlage in Berlin-Mitte.
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- Art
- Skulptur, Kenotaph, Monument
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 1989
- Denkmalstatus
- Ensembleteil
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