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Kleinkastell Lochmühle

archäologische Stätte in Deutschland

Das Kleinkastell Lochmühle liegt südwestlich von Wehrheim im hessischen Hochtaunuskreis, in einem Waldstück des Freizeitparks Lochmühle. Es ist ein römisches Kastell am Übergang der westlichen Taunusstrecke (Strecke 3) zum Obergermanischen Limes, der 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Anlage war vermutlich ein Vorposten des Kastells Saalburg, das den Köpperner Tals schützte. Sie ist etwa 18 × 22 Meter groß und hatte eine 1,60 Meter breite Mauer mit gerundeten Ecken. Das Kleinkastell wurde 1871 von Karl August von Cohausen erforscht und war mit rund 30 Mann besetzt. Es besaß ein Tor im Nordwesten und eine Fußbodenheizung im Südosten. Der Limes verlief rund 30 Meter vor der Garnison. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbes und als Bodendenkmal geschützt. Ein Lehrpfad erklärt die Anlage kindgerecht, und die Umgebung bietet Ausblicke auf den Wald und die nähere Region. Die Anlage ist ein Teil des Freizeitparks Lochmühle und liegt im Wald. Der Limesverlauf zwischen dem Kleinkastell und dem Kastell Kapersburg ist dokumentiert. Die Ausgrabungen und Funde sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde müssen an die Denkmalbehörden gemeldet werden. Die Anlage ist ein wichtiger Teil der römischen Geschichte in Hessen und bietet Einblick in die römische Besiedlung der Region.

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Art
Kleinkastell, Archäologische Stätte
Ort
Hessen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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