📷 Immagine: Wikimedia Commons
Haus Heck
alter Rittersitz im Essener Stadtteil Werden
Das Haus Heck ist ein historisches Gebäude im Essener Stadtteil Werden, in der Heckstraße. Es wurde 1910 als Denkmal geschützt und zählt zu den ersten Bauten der Rheinprovinz. Das schlichte, nahezu quadratische Haus besitzt einen Grundriss von etwa 11,85 × 11,85 Metern und einen Anbau am Westen. Ein dreigeschossiger Rundturm, der aus Ruhrsandstein besteht, steht an der Südost-Ecke. Die Mauern des Turms sind bis zu 70 cm dick, und die Ausführung des Mauerwerks deutet auf eine spätere Errichtung hin. Das Haus Heck wurde erstmals 1390 urkundlich erwähnt und war Teil des Befestigungssystems Werdens. Es wurde 1498 durch einen Stadtbrand beschädigt und 1572 als Ruine beschrieben. Ab 1599 begann ein Wiederaufbau, der 1669 durch den Abt Adolph von Borcken fortgeführt wurde. Von 1805 bis 1829 war es Sitz der Ruhrzollinspektion. 1829 erwarb Mathias Wiese das Gebäude, das bis 1960 in der Familie blieb. Seit 1980 dient es als Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Werden. Im Inneren des Hauses sind mittelalterliche Tonnengewölbe und gut erhaltene Mosaikfußböden aus dem 19. Jahrhundert vorhanden. Die Räume sind durch historische Wege und Ausblicke auf die Umgebung geprägt. Der Rundturm bietet einen Blick auf die Ruhr und die umliegende Landschaft. Die Anlage ist Teil der historischen Bausubstanz Werdens und vermittelt Einblick in die Entwicklung des Ortes.
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- Art
- Burg
- Ort
- Essen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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