Bodendenkmal in Waffenbrunn, #D-3-6742-0081
Archäologische Befunde des abgegangenen frühneuzeitlichen Schlosses von Kolmberg.
Das Schloss Kolmberg war ein frühneuzeitliches Bauwerk in dem Dorf Kolmberg, einem Gemeindeteil der Gemeinde Waffenbrunn im Landkreis Cham in Bayern. Es war Teil der Grenzbefestigung gegen Böhmen und wurde im 13. Jahrhundert als Dienstmannenburg errichtet. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert als Hofmark erwähnt und verliehen im Jahr 1609 an Hans Peter Pergkhofer. Die Familie Poißl von Loifling besaß das Gut bis 1674, als es an Georg Wilhelm Fuchs verkauft wurde. Das Schloss war ein langgestrecktes, zweigeschossiges Satteldachhaus mit etwa 50 × 20 Meter Ausmaßen. Es brannte 1868 ab und wurde anschließend abgebrochen. Die Anlage wurde als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6742-0081 registriert. Die Geschichte des Gutes ist mit verschiedenen Besitzern verbunden, darunter Andre Herzog, Freiherr von Völnderndorff und Baron Voith von Voithenberg. In der Region um Kolmberg gab es im 19. Jahrhundert ein Patrimonialgericht II. Klasse, das 1821 eingerichtet wurde. Die Anlage war Teil eines größeren Güterkomplexes mit 13 Anwesen. Die historische Entwicklung des Schlosses und der Hofmark ist in der Landtafel von 1600 sowie in verschiedenen Urbarien dokumentiert. Die genaue Lage des Schlosses ist heute nicht mehr erkennbar.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo. Informazioni aggiornate dal gestore
- Art
- Schloss, Bodendenkmal, Befund
- Ort
- Waffenbrunn
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
Nelle vicinanze
- Burgstall Kolmberg645 m
- Waffenbrunn1.9 km
- Bodendenkmal in Waffenbrunn, #D-3-6741-01432.3 km
- Schloss Waffenbrunn2.3 km
- Burgruine Buchberg3.3 km
- Willmering3.0 km
QR-Code