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Ehemaliges Colosseum

viergeschossige Anlage in Neurenaissance, Restauration, Theatersaal und Wohnetagen, 1894 von Casimir Böhner

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Das Kolosseum in Erlangen ist ein ehemaliger Saalbau aus dem Jahr 1894, der heute Teil des Hotels „Bayerischer Hof“ ist. Es liegt in der Henkestraße und wurde im Neorenaissance-Stil erbaut. Das Gebäude ist in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen und war während des Nationalsozialismus als Versammlungsort der NSDAP bekannt. Adolf Hitler hielt hier 1923 seine erste Rede in Erlangen, und Joseph Goebbels sowie Julius Streicher sprachen ebenfalls vor Publikum. Das Kolosseum war bis in die 1950er Jahre ein zentraler Veranstaltungsort für Theater, Varieté und Kinovorstellungen. Es beherbergte auch Bierfeste und Freimusiken im Garten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als Truppenkino und Jugendzentrum genutzt. 1956 entstanden daraus zwei Film-Casinos, die bis 1964 geschlossen wurden. Heute dient der Saal als Teil des Hotels und bietet Raum für verschiedene Veranstaltungen. Im Kolosseum gibt es einen großzügigen Saal mit Gewölben, einen Hofgewölbe-Bierkeller und einen Garten mit Musikpavillon. Die Architektur zeichnet sich durch Ziegelmauerwerk, Sandsteingliederung und Neorenaissanceschmuck aus. Die Räume sind für kulturelle Veranstaltungen und Feste geeignet, und die Umgebung umfasst die Henkestraße sowie Geschäfte und Wohngebäude in der Schuhstraße.

Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo. Informazioni aggiornate dal gestore

Art
Denkmalensemble, Theatergebäude, Kino
Ort
Erlangen
Adresse
Henkestraße 28
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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