Haus Meer

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Haus Meer

Herrenhaus und ehemaliges Kloster in Meerbusch, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen

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Haus Meer ist ein Herrenhaus und ehemaliges Kloster am nördlichen Rand von Büderich, Stadt Meerbusch. Es war ursprünglich ein Prämonstratenserinnenkloster, das 1166 gegründet wurde. Nach der Auflösung im Jahr 1802 wurde es von den Seidenfabrikanten Friedrich und Konrad von der Leyen erworben und als Schloss umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, nur die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. Das Haus Meer war von großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Es besaß Ländereien und Waldflächen, insbesondere in Krefeld und Neuss. Die Familie von der Leyen nutzte das Schloss als Herrensitz und baute einen Landschaftsgarten nach englischem Vorbild. 1865 wurde der Garten von Joseph Clemens Weyhe gestaltet und umfasste etwa 55.000 m². Das Schloss wurde bis 1943 als Wohnhaus genutzt, bis es durch einen Luftangriff zerstört wurde. Vor Ort erwartet man den Gartenpavillon, auch „Teehäuschen“ genannt, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Er wurde zwischen 1850 und 1865 gebaut und verfügt über eine Dachkuppel mit einer Wetterfahne. Zudem gibt es einen Eiskeller mit verwinkeltem Ausgang und eine Mühlenanlage, die bis 1902 in Betrieb war. Die Ruinen des Schlosses sind heute Teil des Geländes, das seit 2016 von einem Investor erworben wurde.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Herrenhaus
Ort
Meerbusch
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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