📷 Immagine: Wikimedia Commons
Třemšín
Burg in Tschechien
Třemšín ist ein mittelalterlicher Burgfried mit Resten des mittelalterlichen Befestigungsbaus auf der gleichnamigen Bergspitze Třemšín im südlichen Teil des Středočeského pohoří Brdy. Der Burgfried liegt 7 km nordöstlich von Rožmitálem pod Třemšínem. Der Name der Burg und des Berges stammt vom Střemch, einer Pflanze, die dort wächst. Die Burg ist als kulturelle Denkmalkategorie der Tschechischen Republik geschützt. Die Burg war im 10. Jahrhundert ein befestigter Burgfried, und im 13. Jahrhundert wurde sie von der Familie Buzicová als gotischer Burgfried errichtet. Im 14. Jahrhundert lebten hier bedeutende Adelsfamilien wie die Zajíci und Hrochov. Im Jahr 1424 wurde die Burg von den Husiten erobert und geplündert. Im 16. Jahrhundert wurde die Wiederherstellung der Burg durch den Bischof Salm finanziell nicht realisiert, was den ursprünglichen Zustand der Burg zerstörte. Die Burg ist heute ein beliebtes Ausflugsziel mit Ausblicken auf die umliegende Landschaft. Die Salmova cesta ermöglicht einen Zugang zum Gipfel, und die Ruinen der Burg sind Teil der historischen Landschaft. Die Legenden über die Husiten und die verlorene Tochter des Burgmeisters prägen das lokale Erbe. Die Umgebung umfasst die Region Rožmitál pod Třemšínem und die Brdy.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Erbaut
- 1200
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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