Filialkirche Maria Hilf ob Lind

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KärntenBezirk Spittal an der Drau

Filialkirche Maria Hilf ob Lind

Kapelle in Kleblach-Lind (68141)

Die Filialkirche Maria Hilf ob Lind liegt in der Gemeinde Kleblach-Lind im Drautal, Kärnten, Österreich. Sie war ursprünglich die Kapelle der Burg Unterlind und wurde 1347 geweiht. Die Kirche gehört zur Pfarre Lind und hat einen quadratischen Grundriss mit spätgotischem Netzrippengewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurde gotisch gebaut und barockisiert, mit Lanzettfenstern und einem Dachreiter, der eine Zwiebelhaube trägt. Die Kirche besitzt bedeutende Wandmalereien, darunter ein 14. Jahrhundert stammendes Fresko an der Südwand, das einen Dreikönigszug zeigt. An der Altarwand sind verschiedene religiöse Szenen gemalt, darunter die Heimsuchung, der Marientod und das Martyrium des heiligen Erasmus. Die Figuren der Heiligen Leonhard, Martin und Georg an der Westwand entstanden im 15. Jahrhundert. Der Altar aus dem Jahr 1720 zeigt eine Statue der Muttergottes und das Aufsatzbild der heiligen Dreifaltigkeit. Die Kirche bietet einen gut erhaltenen Innenraum mit bemalten Schlusssteinen, die Heiligen- und Wappenbilder zeigen. Die Schutzmantelmadonna, um 1480 gefertigt, wurde 1969 in die Pfarrkirche hl. Borromäus in Lind übertragen. Die Wandmalereien und die Ausstattung dokumentieren die künstlerische Entwicklung der Kirche über mehrere Jahrhunderte.

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Art
Kapelle, Kirchengebäude
Ort
Kleblach-Lind
Adresse
Lind im Drautal
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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