Castello di Kostelec nad Černými lesy

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Palazzi

Castello di Kostelec nad Černými lesy

Schloss in Tschechien

Das Schloss Kostelec nad Černými lesy liegt in der gleichnamigen Stadt im Bezirk Prag-Ost, Mittelböhmen. Es wurde erstmals 1348 erwähnt, obwohl das Gebiet bereits im 13. Jahrhundert besiedelt war. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert durch einen Vertrag zwischen Markgraf Johann Heinrich und seinem Vater übertragen. Die Familie Slavata von Chlum und Koschumberg erwarb sie 1492 und baute sie später in ein Renaissanceschloss um. Das Schloss war nach der Konfiskation der Besitzungen der Smiřický von Smiřice 1621 an Albrecht von Wallenstein und später an Karl I. von Liechtenstein. Unter den Liechtenstein wurde es ab 1759 im Barockstil umgebaut. Die Herzogin Maria Theresia von Savoyen-Liechtenstein lebte dort und führte einen Hofstaat. Seit 1850 war ein Teil des Schlosses Sitz des Bezirksgerichts und der Gutsverwaltung. Das Schloss beherbergt heute Einrichtungen der Forstwirtschaftlichen Fakultät der Tschechischen Agraruniversität Prag. Es ist ein Teil der historischen Landschaft Mittelböhmens und bietet einen Blick auf die umliegenden Wälder und die Stadt Kostelec. Die Architektur und die Geschichte des Schlosses spiegeln die Entwicklung von Burg zu Schloss und später zu einem Bildungszentrum wider.

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Art
Burg, Schloss
Erbaut
1400
Baustil
Architektur der Renaissance
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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