📷 Immagine: Wikimedia Commons
Kartäuserkloster Ilmbach
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kloster Ilmbach liegt im Ortsteil Prichsenstadt in Bayern und war ein Kartäuserkloster, das 1454 vom Orden anerkannt wurde. Es stand im Besitz der Kartäuser bis 1803, als die Säkularisation die Existenz beendete. Die Anlage umfasste eine Kirche, Mönchszellen, eine Kapelle für Frauen und weitere Gebäude. Die Kartause war finanziell oft in Not, weshalb sie im 16. Jahrhundert Güter verkaufte. Die Kartause Ilmbach war bis zur Auflösung 1803 ein bedeutendes Zentrum der Kartäuser. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert im Stil der deutschen Nachgotik errichtet und erhielt im Laufe der Zeit barocke Züge. Die Anlage umfasste auch einen Kreuzgang und eine Wohnung für den Prior. Nach der Auflösung blieben Reste der Kirche und andere Gebäude erhalten, bis sie 1873 durch ein Jagdschloss ersetzt wurden. Im Bereich des ehemaligen Klosters sind heute noch Reste der Anlage sowie Bodendenkmale vorhanden. Das Landesamt für Denkmalpflege hat die untertägigen Reste als Bodendenkmal eingestuft. Zudem sind mehrere Ausstattungsstücke aus der ehemaligen Klosterkirche in verschiedenen Kirchen und Museen zu finden. Die letzte verbliebene Relikte der Kartause sind ein Hoftor in Gräfenneuses und ein Bauernhof, die gemeinsam als Denkmal geschützt sind.
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- Art
- religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte, Kloster
- Ort
- Bayern
- Erbaut
- 1401
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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