Monastero Kladruby

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Monastero Kladruby

ehemalige Benediktiner-Abtei im Westen Tschechiens

Das Kloster Kladruby liegt in der Stadt Kladruby im Okres Tachov im westlichen Tschechien. Es war ein Benediktinerkloster, das 1115 von Herzog Vladislav I. und seiner Frau Richenza von Berg gegründet wurde. Die Abtei wurde 1785 aufgelöst und später zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, im Stil der Barockgotik errichtet, ist eines der größten Kirchengebäude Böhmens. Die Abtei war bis 1785 ein bedeutendes religiöses Zentrum, das während der Hussitenkriege und des Dreißigjährigen Krieges stark beschädigt wurde. Nach der Auflösung diente das Gebäude verschiedenen Zwecken, bis es 1825 von Fürst Alfred I. zu Windisch-Graetz erworben wurde. Die Familie baute eine Brauerei und eine Grablege, die bis 1945 Bestand hatte. Seit 1945 gehört das Kloster dem Staat und ist für Besichtigungen zugänglich. Die Abteikirche wurde im 12. Jahrhundert als romanische Basilika gebaut und im 18. Jahrhundert im Stil der Barockgotik umgebaut. Der Baumeister Johann Blasius Santini-Aichl gestaltete den Hauptbau, während die Innenräume von Cosmas Damian Asam und anderen Künstlern gestaltet wurden. Die Kirche verfügt über ein Gewölbe mit einer hohen Kuppel und zahlreiche Altäre. Die Umgebung ist von Wald umgeben und bietet Ausblicke auf die Landschaft.

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Art
Kloster, Abtei
Erbaut
1115
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Nationales Kulturdenkmal

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