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Radmer
Gemeinde im Bezirk Leoben, Steiermark
Radmer liegt in der Obersteiermark, zwischen Eisenerz, Hieflau und Johnsbach. Das Gemeindegebiet wird von den Ennstaler Alpen umschlossen und umfasst zwei Ortschaften. Der Radmer Bach fließt im Norden durch eine Talenge zum Erzbach. Die Gemeinde hat eine Fläche von 82,60 Quadratkilometer, wobei Wald und Almen den Großteil ausmachen. Radmer wurde erstmals 1426 erwähnt und vermutlich aus slawischen oder althochdeutschen Namen abgeleitet. Kupferbergbau begann im 16. Jahrhundert und erreichte seinen Höhepunkt im 18. Jahrhundert. Bis 1855 wurde Kupfer abgebaut, und bis in die 1970er Jahre wurde Eisenerz gefördert. Die Waldbahn Radmer transportierte Holz und Erz nach Hieflau. Die Gemeinde ist bekannt für das Kupferschaubergwerk Paradeisstollen und die Wallfahrtskirche hl. Antonius von Padua. Daneben gibt es das Schloss Greifenberg, ein Jagdschloss und das Herrschaftshaus in Radmer Nr. 19. Regelmäßige Veranstaltungen wie der Almabtrieb und das Antonifest finden statt. Die Berge um Radmer eignen sich für Wanderungen und Schitouren, und das Wandergebiet ist besonders im Herbst bekannt für klare Sicht.
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- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Leoben
- Seehöhe
- 729 m
- Website
- http://www.radmer.at/
Nelle vicinanze
- Pfarrhof183 m
- Pfarrkirche Radmer234 m
- Kreuzweg mit Kapellen und Kriegerdenkmal303 m
- Ehem. Herrschaftshaus, sog. Großhaus313 m
- Wirtschaftsgebäude, ehem. Personalhaus355 m
- Volksschule462 m
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