OberpfalzBezirk Oberpfalz

Abteischloss Waldsassen

archäologische Stätte in Deutschland

Das Abteischloss Waldsassen steht in der Stadt Waldsassen im Landkreis Tirschenreuth und ist Teil des Klosters Waldsassen. Es ist als Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-77-158-6 registriert. Im Bereich des Schlosses wurden archäologische Funde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit entdeckt, die als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-5939-0012 geführt werden. Das Schloss war bis zum 16. Jahrhundert ein wichtiger Verteidigungsbau des Klosters. Es wurde von Abt Johann IV. um 1500 mit Werkstätten ausgestattet. Während des Landshuter Erbfolgekrieges 1504 wurde das Kloster verwüstet, doch das Abteigebäude blieb unbesiegt. 1648 brannte das Schloss ab, und 1670 begann der Wiederaufbau. Heute sind noch Reste der Ringmauer und der westliche Rundturm als Pavillon erhalten. Das Abteischloss war ein dreigeschossiges Gebäude mit Zeltdach und einem gekehlten Eingang. Es war von einer Ringmauer mit Türmen umgeben. Die Mauer wurde im 18. Jahrhundert abgetragen, und der südliche Torturm wurde durch einen barocken Neubau ersetzt. Das Schloss ist heute Teil der Anlage des Gästehauses St. Joseph, das in der ehemaligen äußeren Grabenmauer untergebracht ist.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Waldsassen
Adresse
Basilikaplatz 10
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Fonti:Abteischloss Waldsassen (CC0-1.0)

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