Heidenschanze bei Dresden

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Heidenschanze bei Dresden

Burg in Sachsen, Deutschland

Die Heidenschanze ist eine vorgeschichtliche Befestigungsanlage bei Coschütz, am Plauenschen Grund zwischen Dresden und Freital. Sie liegt auf einem Monzonit-Felssporn, etwa 90 Meter über dem Tal, nordwestlich von Coschütz. Die Anlage war mit einem bis zu elf Meter hohen Wall und einem Wehrgraben gesichert. Sie gilt als bedeutendstes vorgeschichtliches Bodendenkmal bei Dresden und war Mittelpunkt eines Siedlungszentrums zwischen Elbtalkessel und Tharandt. Die Bundesautobahn 17 verläuft unter der Anlage im Coschützer Tunnel. Die Heidenschanze war in der Bronzezeit und frühen Eisenzeit eine wichtige Siedlung im Dresdner Elbtal. Sie wurde mehrfach durch Feuer zerstört, wobei sich Sandstein rötlich färbte. Der Wall wurde aus Holzkästen mit Erde und Stein gebaut und hatte ursprünglich bis zu 20 Meter Höhe. Die Anlage war strategisch günstig gelegen, mit Zugang zu Handelswegen über die Elbe. Sie war bis ins 12. Jahrhundert militärisch und politisch bedeutsam und galt als präurbaner Vorläufer der Stadt Dresden. Die Anlage umfasste Haupt- und Vorburg mit einer Gesamtfläche von 21.000 bis 25.500 Quadratmetern. Die Strukturen zeigen umfangreiche Bauaktivitäten, mit terrassierten Felsen und Kulturschichten. Metallschmelzöfen lagen am Hang, um die Burg vor Funkenflug zu schützen. Knochenfunde deuten auf eine Kombination aus Haustieren und Wildtieren hin. Die Heidenschanze war ein Zentrum des Handels und Reichtums, mit bronzezeitlichen Depotfunden und Keramikresten. Die Anlage war bis ins 12. Jahrhundert ein zentraler Teil der Region.

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Art
Burg
Ort
Dresden

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