PalazziKraj Vysočina

zámecký areál Náměšť nad Oslavou

Schloss in Tschechien

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Das Schloss Náměšť nad Oslavou liegt in der Gemeinde Náměšť nad Oslavou im Okres Třebíč, Tschechien. Es entstand zwischen 1565 und 1578 als Umbau einer gotischen Burg. Die Herrschaft wurde von den Herren von Žerotín, später von Albrecht von Wallenstein und Johann Baptist Verda von Verdenberg weitervererbt. Die Familie Verdenberg stieg 1630 zum Grafentitel auf und sorgte für kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Das Schloss ist bekannt für seine umfangreiche Tapisseriekollektion, die vor allem aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt. Besonders sehenswert sind der ehemalige Speisesaal, die reich ausgestattete Schlossbibliothek und die zwanzig überlebensgroßen Sandsteinfiguren von Heiligen und Engeln auf der Brücke über die Oslava. Diese Figuren wurden 1737 von Josef Winterhalder der Älteren im Auftrag des Grafen Adrian von Enkevoirt geschaffen. Die Umgebung um das Schloss umfasst die Städte Náměšť und Groß Bittesch sowie den Markt Mohelno. Die Herrschaft umfasste 50 Dörfer mit etwa 9000 Einwohnern. Die Schlossregion war bis 1945 von der Familie Haugwitz verwaltet, die auch bedeutende kulturelle und politische Rollen in der Geschichte der Tschechischen Republik spielte. Seit 1949 ist das Schloss ein Museum und wird seit 2016 saniert.

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Art
Schloss, Gebäudekomplex
Erbaut
1300
Baustil
Architektur der Renaissance
Denkmalstatus
Nationales Kulturdenkmal

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