Epitaphien an der Stadtpfarrkirche
An den Außen- und Innenwänden der Stadtpfarrkirche sind 32 Epitaphien und Grabsteine angebracht — Grabdenkmäler bedeutender Radkersburger Bürger- und Adelsfamilien aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Sie erinnern daran, dass die Kirche einst von einem Friedhof umgeben war; als dieser aufgelassen wurde, stellte man die Platten an die Mauern. Zu den ältesten zählt der Grabstein des 1481 verstorbenen Hans Eggenberger. Der Stein für Achatz von Maghnitz aus dem Jahr 1526 zeigt das Relief eines geharnischten Ritters. Viele Platten folgen demselben Aufbau: oben eine Kreuzigungsszene unter einem Rundbogen, darunter das Wappen in geschweiftem Rollwerk, wie es die Renaissance liebte, und ganz unten eine Inschrift in gotischer Minuskel. Sie ist heute vielfach so verwittert, dass sich Namen und Jahreszahlen kaum noch lesen lassen.
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